Dachkonstruktion
StatikEinfache Extensivbegrünungen verursachen ein zusätzliches Gewicht von 60-150 kg/m² (je nach Aufbauhöhe). Grundlage für die Berechnung ist dabei der wassergesättigte Zustand des gesamten Begrünungsaufbaus inklusive Vegetation. Ein normaler Kiesbelag von 5 cm Höhe bringt ebenfalls rund 100 kg/m² auf die Waage. Bei älteren Dächern ist deshalb nach Entfernung der Kiesschicht eine extensive Begrünung fast immer problemlos möglich. Bei ausreichender Lastreserve lassen sich aber auch „intensive“ Dachgartenträume verwirklichen. |
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DachneigungFlachdächer oder leicht geneigte Dächer eignen sich besonders gut für eine Dachbegrünung. Da Extensivbegrünungen sehr empfindlich auf Staunässe reagieren, ist bei Flachdächern mit Dachneigungen < 5° besonderer Wert auf die Planung der Entwässerung (z. B. mit Hilfe von Dränage-Elementen) zu legen. Mit den modernen technischen Möglichkeiten lassen sich auch viele Schrägdächer zuverlässig begrünen. Je nach Dachneigung sind dabei technische Vorkehrungen zur Aufnahme der Schub- und Erosionskräfte nötig. |
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DachaufbauAuch die vorhandene Wärmedämmung ist bei der Begrünungsplanung zu berücksichtigen. Einschalige „Warmdächer“ sind in der Regel unproblematisch. Bei zweischaligen so genannten „Kaltdächern“ muss auf die Tragfähigkeit der oberen Schale geachtet werden. Beim „Umkehrdach“ liegt die Wärmedämmung über der Dachabdichtung im wechselfeuchten Bereich. Der eingesetzte Dachbegrünungsaufbau darf dabei das Ausdiffundieren von Wasserdampf aus der Dämmung nicht behindern. |
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Dachabdichtung/WurzelschutzDie Grundlage der Dachbegrünung stellt ein fachgerecht abgedichtetes Dach dar. Zum Schutz des Dachaufbaus ist außerdem eine Wurzelschutzschicht erforderlich. Bei Neubauten kann bereits im Vorfeld eine wurzelfeste Dachabdichtung ausgewählt werden. Ältere Gebäude lassen sich vor der Begrünung mit speziellen Wurzelschutzfolien nachrüsten. Das Prüfzeugnis „wurzelfest“ der FLL sorgt dabei für anerkannte Sicherheit. |
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